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Geschichte

Das Syndrom wurde erstmals unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten 1896 von dem französischen Kinderarzt Antoine Marfan (1858-1942) beschrieben.

In den 1930er Jahren erkannte man, dass die Besonderheit nicht geschlechtsgebunden (gonosomal) vererbt wird, sondern dass Veränderungen auf dem Chromosom15 ursächlich sind (autosomal-dominanter Erbgang).

In den siebziger Jahren ermittelte eine Studie die Lebenserwartung eines Menschen mit Marfan-Syndrom mit 30 bis 40 Jahren. Seit dieser Zeit wurden sowohl die Diagnostik als auch die medikamentöse und chirurgische Behandlung optimiert, sodass die Lebenserwartung sich annähernd der Normalbevölkerung angeglichen hat. Trotzdem sterben noch immer viele der Betroffenen, weil die rettende Diagnose nicht gestellt wurde.

(Quelle: Wikipedia)

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